Einfach mal abheben oder auf dem Wasser laufen ist kein Traum mehr. In den USA verbreitet sich in Windeseile der Trend mit dem neuen Superhelden-Gadget JetLev Flyer. Dass sich das Wassersportspielzeug auch an deutschen Stränden durchsetzen wird, ist zu bezweifeln - "Jetleving" könnte ein Phänomen der neuen Welt bleiben.
Trotzdem sorgt das Gerät aus Carbonfaser reihenweise für offene Münder. Immerhin kann man damit bis in zehn Meter Höhe aufsteigen und auch an der Stabilität, an der jahrelang gefeilt wurde, ist nichts auszusetzen. Eigentlich ist das Prinzip ganz einfach: Ein Schlauch verbindet die schwimmende Basis mit den zwei Düsen des Gehäuses, der 200 PS starke Motor pumpt 3700 Liter Wasser pro Minute hindurch. Kein Wunder, dass der Schub ausreicht, um sogar beleibtere Menschen in die Lüfte zu bugsieren.
Angeblich ist die Bedienung kinderleicht: Mit einer elektronischen Flugsteuerung lässt sich der Schub und die Flugrichtung einstellen - alles ist möglich, vorwärts, rückwärts, hoch und "neutral".
Doch bevor man ganz in Iron-Man-Manier abheben darf, müssen einige Prüfungen absolviert werden. Schließlich soll das "Jetleving" auch ein sicherer Spaß sein. Während eines 30-minütigen Testflugs - IFE (Introductory Flight Experience) - steuert ein ausgebildeter Trainer den JetLev mit einer Fernbedienung, einfache Flugfähigkeiten sowie Start und Landung werden trainiert. Danach muss der Prüfling noch den Pilot Certification Training & Safety Course absolvieren, bei dem er das präzise Steuern und Kontrollieren erlernt, und in dem er Tipps für die Wartung des JetLevs erhält.
Dann steht dem außergewöhnlichen Wassersportspaß nichts mehr im Weg. Das Spielzeug ist aber kein Schnäppchen: Ungefähr 140.000 Euro muss man für einen JetLev hinlegen. Wohl doch nur etwas für Hotelbesitzer, Bond-Nachahmer und verrückte Millionäre.
Noch mehr Eindrücke des neuen Super-Gadgets gibt's in unserer Galerie, dem Video oder auf www.jetlev.com!
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