Die Bretter, die Wintersportlern die Welt bedeuten, werden immer vielseitiger: Rocker, Hybrid, Dualboard, Airboard und Co - als Laie verliert man langsam den Überblick über die Möglichkeiten, sich ins Tal zu stürzen. Für modebewusste Skihasen und Pisten-Rocker stellt sich zudem die Frage: Was trägt man dazu? Keine Sorge, wir verraten die Trends der Saison!
Mode
Die Skipiste ist für viele der coolste Catwalk der Welt. Das haben mittlerweile auch die Hersteller von Sportbekleidung begriffen. In dieser Saison wird mehr denn je auf figurbetonte Formen und taillierte Schnitte geachtet. Was die Farben angeht, gilt das Motto: "Sehen und gesehen werden!" Zum einen natürlich aufgrund des Sicherheitsaspektes, zum anderen aber auch, weil intensive Farben ein echter Hingucker sind. Wer es weniger farbenfroh mag, wählt dezentere Töne wie Olive und Dunkelblau, mit leuchtenden Farbtupfern.
Form Follows Function
Außen hui, innen auch: Moderne Wintersportkleidung ist allen Wettern gewachsen, kuschelig bequem, atmungsaktiv, leicht und klimabeständig. Vor allem weibliche Skihasen, denen bekanntlich immer zu kalt ist, freuen sich über Einlegesohlen und Handschuhe mit eingebautem Heizungseffekt.
Für andere Technikvarianten begeistern sich die Herren der Wintersportschöpfung: Hightech-Helme mit MP3-Funktion beispielsweise. Oder auch ein Helm in martialisch cooler Kampfpiloten-Optik wie den Dainese V-Jet.
Apropos "Kampfjet": Skibrillen mit Head-Up-Display sind ein echter Hingucker. Vor allem für den Träger, denn der sieht auf der Brille Zusatzinfos eingeblendet. "Augmented Reality" heißt das Zauberwort.
Die "Airwave" Skibrille von Oakley beispielsweise blendet auf Wunsch Infos ein wie den eigenen Standort auf einer Gebietskarte, zurückgelegte Strecke, Höhe oder Geschwindigkeit. Gekoppelt mit einem Smartphone lassen sich sogar SMSe anzeigen.
![]()
Brettharte Rocker
Klassische Snowboards bleiben natürlich zeitlos „in“, doch auf der Suche nach neuen Reizen offeriert man dem Pisten-Hipster auch erfolgreich Dual-Snowboards und Splitboards. Bei Splitboards erfolgt der Aufstieg wie beim Tourengehen. Oben angekommen wird aus den zwei Brettern ein Snowboard. Radikaler ist das Dualboard, quasi ein in zwei Hälften geteiltes Snowboard, bei dem jedes Bein auf einem kurzen Brett steht.
Rocker-Skier, quasi die Evolution des Carving-Ski erfreuen sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit. Generell gilt: Wintersportler wollen, egal ob auf Skiern oder Snowboards, das Beste von beiden Welten – Freeride und Piste. Bestes Beispiel: der Head Integrale (siehe Foto) - laut Hersteller "der wandelbarste Ski, den es je gab". Dank ERA 3.0 mit Rocker lässt er sich einfach lenken, der progressive Radius erlaubt Carving-Feeling und die Rebound-Intellifibers verhindern das Flattern der Skispitzen.
Luftkissenboot
Ein Klassiker unter den Winteraktivitäten erlebt eine Renaissance: Schlittenfahren. Das liegt nicht zuletzt an einem immer breiteren Netz gut präparierter Rodelpisten. Auch Varianten wie das in der Schweiz entwickelte Airboard (siehe oben), das per Gewichtsverlagerung gesteuert wird, sind beliebt.











