Bezahlbar, schick und praktisch soll der nächste Wagen natürlich sein, deshalb müssen sich die Eltern zu aller erst darüber klar werden, welche Art Familienkutsche es denn sein soll. Zur Auswahl stehen vorrangig Modelle aus den drei Segmenten Kombi, Minivan oder SUV.
Minivans
Minivans bringen alle Voraussetzungen mit, um einer kleinen Familie zu genügen: Sie sind kompakt und geräumig zugleich, einparkfreundlich sowie leicht zu handhaben und – besonders wichtig – erschwinglich - viele gibt es bereits für unter 20.000 Euro. Eine höhere Sitzposition im Minivan erleichtert den Ein- und Ausstieg und die Mobilität der Rücksitze macht es möglich, viele Transportaufgaben selbst zu erledigen.
Auch in punkto Design haben die neuen Modelle (zum Beispiel Opel Meriva, Citroen C3 Picasso oder VW Sharan) einiges zu bieten. Die Zeiten, in denen Minivans karg und einseitig nutzenorientiert daherkamen, sind vorbei. Viele aktuelle Modelle sind weder langweilig noch spießig und passen damit gut zum Lifestyle der Jungeltern-Generation.
Kombi
Den klassischen Kombi sollten Familien bei der Kaufentscheidung ebenfalls nicht aus den Augen lassen. Ein Kombi ist aufgrund seiner flachen Form meist etwas sparsamer als ein Van oder Hochdach¬kombi, bietet aber gleichzeitig für Familien mit bis zu zwei Kindern genügend Stauraum, für die Urlaubsreise sowie den wöchentlichen Großeinkauf. Im Kosten-Leistungsvergleich stechen vor allem der Skoda Superb Combi (als günstige Alternative zum VW Passat Variant) und der Citroen C5 Tourer hervor (für unter 25.000 Euro).
SUV
Das Sports-Utility-Vehicle, kurz SUV, ist sicher der momentan angesagteste Fahrzeugtyp. SUVs gelten als schick – bergen aber auch Nachteile: Beim Preis lagen die SUVs lange Zeit deutlich über Kombi und Minivan, obwohl aktuell auch günstigere Modelle wie Dacia Duster oder Skoda Yeti auf den Markt sind (ca. 15.000 Euro). Das SUV ist – in seiner Urform - als Geländewagen konzipiert und baut meist auf Allradantrieb. Aus dieser Offroad-Orientierung rühren ein höherer Verbrauch und höhere Unterhaltskosten. Weiterhin problematisch: Der Kinderwagen muss erst einmal über die hohe Ladekante des Kofferraums gehievt werden. Auch stimmt es – entgegen der landläufigen Meinung- nicht, dass SUVs sicherer sind als andere Modelle und dass die Kofferräume wirklich mehr Stauraum bieten als bei Kombis und Vans. Wer aber mehr auf "Look" und Dampf unter der Haube abfährt, der liegt bei einem SUV sicher richtig. Als Neuwagen gehen Porsche Cayenne und VW Touareg ordentlich ins Geld (ca. 50.000 Euro), gebraucht aber sind selbst diese Modelle erschwinglich.
Kompaktes SUV von Chevrolet. Mehr dazu bei Auto-news-blog.de











