Selbst in Zeiten des Navigationssystems in Pocket-PC-Format scheiden sich die Geister über den schnellsten Weg von A nach B. "Hab ich dir doch gleich gesagt, wir hätten schon vorhin rechts abbiegen müssen ..." ist immer noch einer der häufigsten Gründe für Streit - das hat eine Umfrage von holiday autos ergeben. Das Problem: Männer fragen nie nach dem Weg (sagen 29 Prozent der Befragten) - aber das müssen sie auch nicht, schließlich haben Männer den besseren Orientierungssinn (sagen 33 Prozent der Befragten). Auch beim Kartenlesen haben Männer die Nase vorn, meint zumindest ein Viertel der Studienteilnehmer. Also, meine Damen: seinen Navigationskünsten einfach mal vertrauen! Egal ob's klappt, oder nicht.
Für Männer sind Autos vor allem Spaßobjekt und Statussymbol, während Frauen zu ihrem Wagen eine viel persönlichere Beziehung aufbauen. 22 Prozent der Befragten Damen gaben an, dass sie ihrem Auto einen Spitznamen geben. Bei den Männern tun das nur drei Prozent. Das bedeutet: Steht ein Paar vor einem Autokauf und kann sich nicht entscheiden, ist es sinnvoll der Frau – sofern alle zweckgebundenen Entscheidungen zusammen gefällt sind – das letzte Wort zu überlassen. Schließlich wird sie sich viel stärker mit dem gewählten Modell identifizieren.
Es wurden bereits Bücher darüber geschrieben, dass Frauen anscheinend nicht einparken können. In der Realität sieht das anders aus: Weniger als ein Viertel aller Befragten glaubt, dass Frauen schlecht einparken. Trotzdem: Männer scheinen hier einfach geschickter zu sein (nur 3 Prozent finden es zutreffend, dass sie nicht gut einparken können). Dass Männer in Sachen Fahrkönnen in keinster Weise kritikfähig sind, entpuppt sich nicht bloß als Gerücht, sondern wird in dieser Umfrage belegt. Fast die Hälfte aller deutschen Autofahrer (47 Prozent) sagen, dass die Herren der Schöpfung keine Kritik an ihrem Fahrstil vertragen. Frauen sind diesbezüglich entspannter - nur 17 Prozent geben an, dass sie mit Kritik nicht umgehen können. Nach dem Motto "Der Klügere gibt nach" kann es sich also auf dem Beifahrersitz bequem machen und Ihn einfach mal machen lassen. Der Beziehung tut's gut.
Doch auch er ist gut beraten es sich auf dem Beifahrersitz bequem zu machen. Sogar die Männer wissen, dass sie nicht die Sicherheit in Person sind: Unter allen männlichen Umfrageteilnehmern sagen ein gleichgroßer Anteil (knapp 16 Prozent), dass Männer beziehungsweise Frauen die sichereren Autofahrer stellen. Frauen haben in Punkto Sicherheit die Nase vorn. 22 Prozent aller Befragten halten das schwächere Geschlecht für die stärkeren, weil sichereren Autofahrer. Der Tipp für ihn: Ganz Gentleman sein - für die eigene Sicherheit und den Haussegen lohnt es, öfters mal ihr das Steuer überlassen.
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