Was vor vielen Jahren "in" war, kommt wieder. Das ist eine Faustregel, die nicht nur in der Modewelt Bestand hat. Auch in der Automobilbranche gilt sie.
In den vergangenen Jahren haben fast alle Autohersteller ein oder mehrere ihrer Erfolgsmodelle neu aufgelegt. Mit dem erhofften Ergebnis. Bei VW trat der Beetle das Erbe des Käfers an, bei Ford sorgte der wiederaufgelegte Mustang für neuen Schwung und der geplante elektrische Trabant (Trabant nT) soll die "Rennpappe" wiederbeleben.
Viele der erfolgreichen Modelle waren im Original Autos für die junge Generation. Klein und eher spartanisch ausgestattet, vergleichsweise erschwinglich aber dennoch mit viel Stil. Genau das Richtige für junge Menschen und Studenten.
Die ehemaligen Fahrer und Liebhaber der Erstlinge sind mittlerweile, genauso wie ihre Lieblinge, in die Jahre gekommen, weshalb die neuaufgelegten Fahrzeuge ihrer Jugend mittlerweile den Stempel "Retro" innehaben.Weil die damaligen Jungspunde mittlerweile vielfach zu Eltern und erfolgreichen Geschäftsmännern gereift sind, bieten die Automobilschmieden ihre Retro-Autos nun auch als Kombi oder Familienkutsche an. Beispiele gefällig? Da ist einmal der MINI Countryman, bei dem sich alles um die Zahl "Vier" dreht. Vierradantrieb, vier Türen, vier Sitze. Oder aber der Fiat 500, dem zunächst ein schickes Cabrio zur Seite gestellt wurde. 2011 soll nun auch eine Neuauflage des 500er-Kombis folgen, des Giardiniera, der bereits in den 1960er und 1970er-Jahren auf dem Markt war.
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