Fashion Weeks sind nix für harte Kerle? Von wegen! Wenn Designer Alex Mattsson seine kreativen Finger im Spiel hat, könnte sogar das ein oder andere Mitglied einer Bikergang zum Modeliebhaber werden. So hat sich Mattsson für seine aktuelle Kollektion vom Mongols Motorcycle Club inspirieren lassen.
Die Motorradgang wurde 1969 von Vietnamveteranen mit lateinamerikanischen Wurzeln in Kalifornien gegründet, nachdem ihnen die Mitgliedschaft beim berüchtigten Bikerclub Hells Angels wegen ihrer Herkunft verwehrt wurde. Die Einflüsse des Mongols Motorcycle Clubs vermischen sich bei Alex Mattsson mit dem amerikanischen Kleidungsstil der 1940er Jahre. In seiner Kollektion treffen bunte Prints und weite Baggy Jeans auf klassische Nadelstreifen, werden V-förmig geschnittene Anzüge und schwarze Colorado-Boots von Cat getragen.
Bikerjacke in Orange und Schwarz
Trotz seiner Faszination für die US-Gesellschaft der 40er und die lateinamerikanische Subkultur finden sich Alex Mattssons eigene Wurzeln auf dem europäischen Kontinent, genauer gesagt auf der Skandinavischen Halbinsel. Der Designer wurde im schwedischen Göteborg geboren und wuchs im norwegischen Oslo auf. Seit 2004 lebt er in England und war schon während seines Studiums an der UCA Rochester und dem Royal College of Art für Designer wie Jean-Pierre Braganza und Cassette Playa tätig. Für unkonventionelle Bikermode hat er offenbar ein besonderes Faible. So bezeichnet er eine orange-schwarze Bikerjacke aus seiner Herbst/Winter-Kollektion 2012 als seine Lieblingskreation.
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